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Saarlouis in den Anfängen

 

In alten Büchern und Zeitschriften geblättert. Interessantes aus längst vergangener Zeit (zusammengestellt von W. Schmolenzky):
Quelle: Historische Notizen über die Stadt Saarlouis von Georg Baltzer - Ausgabe 1865 -

 

Saarlouis in den Anfängen

Saarlouis war nach seiner Fertigstellung eine feste Größe unter den Festungsstädten, aber wenig beliebt unter den dort stationierten Soldaten. Viele sahen ihre Versetzung in den Standort als Strafe, gar als Verbannung an. In Verruf geriet die Garnisonsstadt weit über ihre Grenzen durch Berichte, insbesondere durch die Reiseaufzeichnungen des Koblenzer Autors und Verlegers Karl Baedeker, der in einem seiner Reisehandbücher um 1870 schrieb: ….“Die Festungsstadt sei in ihren Anfängen von französischen Sträflingen bevölkert worden...“ Auch Otto von Corvin, [1] der als junger Leutnant in der Stadt stationiert war, schrieb in seinen „Erinnerungen“, die 1861 in Amsterdam veröffentlicht wurden, über die Stadt: ….“Saarlouis ist eine Festung, die in ihren frühen Jahren von Galeerensklaven und von verruchten Frauenzimmern aus dem Pariser Palais Royal [2] bevölkert wurde“......Zum Eindruck einer rauen Garnisonsstadt dürfte auch beigetragen haben, dass die Stadt neben dem üblichen Galgen und Pranger auf dem Paradeplatz (place dàrmes) über einen weiteren, ganz besonderen Pranger in Form eines hölzernen Pferdes mit einem sehr schneidenden Rücken verfügte, auf den man die des nachts in den Kasernen ertappten Freudenmädchen setzte und so zur Schau stellte. [3]

[1] nach Wikipedia: Otto von Corvin, Offizier, Demokrat, Revolutionär und Autor des bekannten Buches:
„Der Paffenspiegel“

[2] nach Wikipedia: handelte es sich bei dem Palais Royal in Paris in jener Zeit um eine zwielichtige
Vergnügungsstätte mit berüchtigten Spielcasinos

[3] Baltzer - Historische Notizen über die Stadt Saarlouis - Nachdruck 1979 , S. 134

 

 

 
 
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